von Martin Landrock
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19. November 2025
In unserem Jahresrückblick 2025 wollen wir exemplarisch drei ECURIE-Teams herausgreifen, die hinsichtlich ihrer sportlichen Präferenzen sehr unterschiedlichen aufgestellt waren. Blicken wir im ersten Teil auf das Team Amanda und Helmut Thome. Sie könnten auch bei den Oldtimern starten. Aber der Triumph Spitfire von Amanda ist nicht unbedingt zuverlässig. Aus eigener Erfahrung mit einem MG Midget weiß ich, dass es der Konzentration nicht unbedingt förderlich ist, wenn man mehr auf die Fahrgeräusche als auf die Ansagen des Beifahrers/der Beifahrerin hören muss. Deshalb haben sich die beiden entschieden, mit einem Peugeot 206 CC in der Youngtimer-Klasse zu fahren. Und da der Spaß Vorrang haben soll, fahren sie (noch) in der Kategorie „Touristik“. Soweit die Vorworte, nun aber zum Rückblick der beiden: „Schon zum Jahresbeginn haben wir mit den „Hufen geschabt“, konnten den Saisonstart kaum erwarten. Geplant war die Saison aber schon - fünf Veranstaltungen waren vorgesehen, das Auto war fit, die Bleistifte gespitzt und die anderen Utensilien für eine Klassik-Veranstaltung gepackt. Los ging es dann endlich am 27.04. mit dem Saison-Auftakt beim MSC Aachen. Schön war es, die alten Mitstreiter und deren Fahrzeuge auf dem DEKRA-Gelände wiederzusehen. Wir fühlten uns an diesem Sonntag auch sehr gut vorbereitet und trauten uns durchaus einen Pokalplatz zu. Es kam aber noch besser, wir haben die Klasse „Youngtimer“ gewonnen - ein optimaler Start in die neue Saison. So kann es gerne weitergehen. Erst einmal konnten wir uns einen Monat in unserem Erfolg sonnen. Erst dann ging es für uns mit dem 25. Gold Race weiter. Start und Ziel war an der Festhalle in Düren-Birkesdorf - ist das nicht da, wo nach den Bläck Fööss der Bauer auf der Hochzeit tanzt (Buuredanz)?. Drei Teams der ECURIE waren dabei - aber nur beim Tanz um die besten Plätze. Auch wenn Peter Beckers sicherlich seine Kernkompetenz im Orientierungssport hat, so strahlte doch seine Aura auch in die anderen Kategorien aus. Somit waren auch die Kategorie „Touristik“ anspruchsvoll und voller kniffliger Aufgaben. Deshalb waren wir mit dem 4. Platz zufrieden und wurden - unabhängig von der Platzierung - zum Abschluss mit Grillarden und frischen Salaten - möglicherweise sogar von dem besungenen Buuren - verwöhnt. Am 13.07. startete dann die Tour d‘Eifel - es ging hierbei nicht auf die Boulevards von Paris, sondern zu den nahezu unzählbaren Kurven in der Eifel. Der MSC Hoefen und Bernhard Stein fanden wieder die schönsten in unmittelbarer Nähe. Wetter, Strecke und Buffet waren perfekt. Fast perfekt war auch unser Platz 2. Pokale gibt es bei dieser Veranstaltung grundsätzlich nicht, sind ja auch nur Staubfänger und Kostentreiber. Dafür gab es bei der nächsten Veranstaltung zwei Monate später wieder einen Pokal für Platz 3 bei der 7. Kupferstädter Classic-Tour in Stolberg [ˈʃtɔlbɛʀk]. Eigentlich hätte es die "Messingstädter Classic-Tour" heißen müssen, da man in Stolberg in Unkenntnis Messing als „gelbes Kupfer“ bezeichnete (Quelle: Wikipedia). Wie auch immer - Hauptsache Spaß gehabt. Dann war dann auch schon unsere letzte Veranstaltung 2025 - die Burgringtrophy des MSC Burgring Nideggen. Wieder waren drei ECURIE-Teams am Start und ich prognostizierte im Vorfeld der Veranstaltung "3 x Platz 2". Und was als Scherz gemeint war, wurde glatt Realität - alle 3 ECURIE-Teams belegten Platz 2. Einige Stimmen vermuteten sogar, das ein oder andere ECURIE-Teams hätte, um bloß nicht auf Platz 1 ins Ziel zu kommen, kurz vor dem Ziel noch absichtlich einen Fehler eingebaut. Fazit : Wir hatten uns im Vorfeld entschieden, nur ausgewählte Veranstaltungen zu fahren. Wichtig war uns, dass wir Spaß bei den Veranstaltungen haben wollten und Erfolge erst einmal zweitrangig waren. Vielleicht war es auch diese Unverkranftheit, die uns hat so gute Ergebnisse erzielen lassen. Im Rückblick war die Saison dann doch zu kurz. Aber 2026 steht ja bereits vor der Tür." Nächste Folge: ""Kirsche" Kirschbaum: 29 aus 52" Nachfolgend noch einige Bilder mit Amanda und Helmut: